St. Petri bezieht Stellung

12.12.2019
Vorschaubild : St. Petri bezieht Stellung

"Wir setzen uns in unserer Kirchengemeinde für einen Frieden ein, der weit über politische und militärische Vorstellungen hinausweist. Unsere Vorstellung von Frieden berücksichtigt die Bewahrung der Schöpfung und eine gerechte Verteilung von Ressourcen. Wir achten auch auf Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft, bei Bildung und in der Wirtschaft."

 

Der Kirchenvorstand hat sich damit in seiner letzten Sitzung im Jahre 2019 einer Resolution des Kirchenkreistags Burgdorf vom 4. Dezember 2019 angeschlossen. Die unten beigefügte Resolution nimmt den Impuls und Auftrag der Landessynode 2016 "Auf dem Weg zur Kirche des gerechten Friedens" auf.

 

"Die Grundsätze der Resolution werden wir zukünftig noch stärker bei unseren Handlungen und Entscheidungen berücksichtigen. Entsprechenden Aktivitäten in unserer Gemeinde stehen wir positiv gegenüber."

 

Kirche bezieht Position, weil der Glaube nicht schweigen kann, wenn es um den Menschen geht. Die Kirche und ihre Vertreter sagen nicht zu allem etwas, aber immer dann, wenn Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der guten Schöpfung Gottes in Gefahr ist, erheben sie die Stimme. 

 

 

Völlig unabhängig davon trifft sich seit einiger Zeit eine Gruppe unter dem Titel "StARK für Vielfalt und Toleranz". Beim letzten Treffen hat sich die Gruppe über konkrete Aktivitäten Gedanken gemacht. Und ist dabei auch vorangekommen: Man möchte gerne im Rahmen von Veranstaltungen

  • unterschiedliche Menschen zusammenbringen
  • zu vielfältigen Gesprächen und Diskussionen anregen
  • das Oberthema “Toleranz und Vielfalt” durch geeignete Impulse in die Veranstaltung hineintragen
  • das ganze in einen netten, positiven Rahmen einbetten
  • Humor und Spaß nicht vergessen
  • sich mit der Organisation nicht überfordern

 

Ziel ist es, Kontakte jenseits der eigenen “Meinungsblase” zu ermöglichen und damit über unterschiedliche Standpunkte ins Gespräch zu kommen.

Es sind auch ein paar konkrete Varianten für diese Veranstaltungen zusammengekommen. Und auch um erste Schritte zur Umsetzung wird sich jemand kümmern:

  • Geschichten mit Musik oder Musik mit Geschichte (vielleicht mit einem Musiker/in und einem/einer Erzähler/in) - musikalische und erzählerische Impulse für Gespräche in den Pausen mit Anknüpfungspunkten zu Vielfalt und Toleranz.
  • Table-Quiz - verschiedene Tische beantworten die Fragen eines(r) Quizmasters(in). Dabei wird viel über die richtige Lösung diskutiert. Am Tisch kommt man ins Gespräch. Bei den Themen geht es natürlich auch um Vielfalt und Toleranz, aber vor allem geht es darum, Spaß zu haben.
  • Weinprobe - Impulse bei Wein und Käse. Anstöße für Vielfalt und Toleranz. Wein und Weltläufigkeit - alles Käse, oder wie? 
  • Populisten auf den Zahn gefühlt - was steckt hinter den Parolen? Beispiele, bei denen man nicht weiß, ob man Lachen oder Weinen soll. Vortrag eines Experten mit Gesprächsimpulsen für das Auditorium.

 

Hat vielleicht noch jemand weitere Ideen? Wer möchte bei einem der Themen oder auch sonst mitmachen? Die Gruppe trifft sich am 19. März um 19:00 Uhr wieder im Gemeindehaus, um die Themen weiter voranzutreiben.

 

Foto: Kirchenkreistag am 4.12.2019